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Klasse 2 im Waldklassenzimmer in Karlsruhe

 

Unsere Zweitklässler konnten sich am 2. Oktober 2018 über einen schönen Ausflug freuen, den wir mit Bahn und Bus von Rheinstetten aus nach Karlsruhe unternahmen. Unter dem Thema „Herbstwald aus der Sicht eines Eichhörnchens“ besuchten wir dort das Waldklassenzimmer und wurden von einer freundlichen Waldpädagogin durch das Gelände geführt. Dabei gab es immer wieder auf vielfältige Weise Dinge zu bestaunen, auszuprobieren und zu lernen.

 „Was fressen eigentlich Eichhörnchen im Jahreslauf?“, „Wie und warum können sie überhaupt so gut klettern und springen?“, „Wie bereiten sie sich auf den Winter vor und wie verbringen sie ihn?“ und „Wer sind die Fressfeinde der Eichhörnchen?“ waren die Fragen, die im Laufe des Vormittags gestellt und oft - auch spielerisch - beantwortet wurden. Auch die Unterschiede zwischen der Winterruhe der Eichhörnchen, dem Winterschlaf beispielsweise der Igel, dem Vogelzug vieler gefiederter Sommergäste, der Winterstarre beispielweise der Frösche, Kröten und vieler Insekten sowie den winterlichen Lebensgewohnheiten beispielweise der Füchse oder Rehe, die im Winter wach bleiben und täglich fressen müssen, wurden im Spiel erörtert und gelernt.

Die Kinder sammelten außerdem Früchte und Samen der verschiedenen Bäume und sortierten jene nach Aussehen, Form und Farbe, wobei alle diese Fundstücke auch mit Namen benannt wurden. Die Früchte mussten im Rahmen eines Wettspiels teilweise auch nach Art der Eichhörnchen im Boden versteckt und danach gesucht und wieder gefunden werden.

Die Frühstückspause fand auf einem kreisrunden „Waldsofa“ aus kleinen Ästen statt, wo sich die Kinder auf ihren selbstgebastelten Waldsitzkissen niederlassen konnten. Die meisten Kinder wollten allerdings viel lieber unter den wachsamen Augen der Erwachsenen (drei Mütter, Lehrerin und Waldpädagogin) in der Umgebung „herumstromern“ als lange sitzen, zumal es an diesem Vormittag recht kalt war. Die „Toilette“ musste bei Bedarf unter Aufsicht hinter Büschen und dicken Bäumen aufgesucht werden, für manche Kinder durchaus eine kleine Herausforderung.

Zum Abschluss des Ausfluges durften alle Kinder in den eigentlichen Anlagen des Waldklassenzimmers rennen, balancieren, etwas musizieren und klettern. Dabei standen zunächst ein großes Labyrinth aus zur Hecke geschnittenen Hainbuchensträuchern sowie ein riesiges Baumhaus zur Verfügung. Abschließend ging es zur Kletter- und Balancierstrecke und zum Waldmusikhäuschen. Leider konnten aber in der Kürze der Zeit nicht alle Angebote des Waldklassenzimmers ausprobiert werden, obwohl die Kinder gerne noch länger dort geblieben wären. Pünktlich um 14:00 Uhr kam die Klasse nach längerer Bahn- und Busfahrt wieder in Rheinstetten an, und die Kinder wurden von den Eltern in Empfang genommen. Alle freuten sich sicher schon auf den bevorstehenden Feiertag am 3. Oktober.

Sabine Schnepf, Lehrerin